Im Institut für Falsifikate werden Artefakte verschiedenster Art gefälscht. Hier gilt es, die demokratischen und ästhetischen Prozesse von Citizenship und Teilhabe im künstlerischen Handeln zu erforschen. Welche Artefakte erlauben die Zugehörigkeit zu welchen Gruppen; wer kann sie legitimerweise herstellen?

BürgerInnen und Nicht-BürgerInnen sind eingeladen, nach neuen Designstrategien und Kommunikationskonzepten in der Praxis des Fälschens zu suchen. Das Institut für Falsifikate bietet darüber hinaus Raum für Kommunikation, in dem öffentlich über Fälschung und Dokument, Original und Kopie, Migration und Verwaltung diskutiert werden kann.

Als mobiles Institut mit divergierenden Standorten sind Alltagsexperten und

(Nicht-)Bürger eingeladen die performative Herstellung von Teilhabe einerseits und Exklusion andererseits nach zuspielen und damit sichtbar zu machen. Ermittelt werden möchte, wie Migration und Exklusivität funktionieren, wo Grenzen verschoben werden sollen, wie Pforten geöffnet werden können und Stolpersteine entstehen.

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